Adam und die starken Männer

Kategorie(n): Schöpfung   Wissenschaft  

"Und Gott, der HERR, bildete den Menschen, Staub von der Erde. Und er blies den Odem des Lebens in seine Nase. Und der Mensch wurde eine lebendige Seele." (Genesis 2:7)

Die Bibel macht gleich in den ersten Kapiteln eine gewaltige Aussage: alle Menschen auf der Erde stammen von einem einzigen Mann ab. Das muß zu 100% stimmen, wenn der Rest der Bibel auch wahr sein soll. Ist es wirklich möglich, dass alle Menschen auf der Welt von nur einem Mann, und das vor nur ca. 6.000 Jahren, abstammen? Und gibt es dazu handfeste wissenschaftliche Beweise, etwa auf dem Gebiet der DNA-Forschung?

Was macht einen Mann genetisch zu einem Mann?

(Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie!)

Das menschliche Genom ist eine Enzyklopädie des Lebens mit ca. 3 Milliarden Buchstaben, die in 46 Chromosome unterteilt sind. Jeder Mensch hat 2 Kopien von jedem Chromosom. Normalerweise bekommt ein Kind einen Teil vom Vater, einen Teil von der Mutter. Das Y-Chromosom hat aber nur der Mann. Ein Vater gibt es an seinen Sohn weiter. Dieses Y-Chromosom hat einen gewaltig großen Einfluß auf die anderen Gene.

Die Chromosomen werden von zellulären Maschinen kopiert, wobei Fehler auftreten können. Diese Veränderungen (=Mutationen) des Y-Chromosoms lassen verschiedene Familien entstehen. So können wir einen Stammbaum aufzeichnen.

Ein Beispiel

Bildquelle: Origins
Bildquelle: Origins
Bildquelle: Origins

Wenn ein Vater von einer Generation zur nächsten keinen Sohn hat, geht sein Y-Chromosom verloren. Fangen wir z. B. bei 10 Vätern an. Sie haben 10 Y-Chromosome. Nach 1 Generation gehen alle Y-Chromosome von Vätern, die keinen Sohn haben, verloren. Wenn das z.B. 2 sind, bleiben 8 verschiedene Y-Chromosome über. Nach mehreren Generationen werden es immer weniger, bis schließlich nur mehr ein einziges Y-Chromosom übrigbleibt.

Mit anderen Worten: alle Nachkommen haben das selbe Y-Chromosom und lassen sich daher auf genau einen Vorfahren (den Vater der ersten Generation mit genau diesem Y-Chromosom) zurückverfolgen.

"Und die Söhne Noachs, die aus der Arche gingen, waren Shem und Cham und Japhet. Und Cham ist der Vater Kanaans. Diese drei sind die Söhne Noahs und von diesen aus ist die ganze Erde bevölkert worden." (Genesis 9:18-19)

Von Adam bis Noah waren es 10 Generationen. Von Noah bis heute ca. 150 Generationen. Die drei Söhne Noahs hatten alle(!) dasselbe Y-Chromosom (weil von Noah bekommen). Das bedeutet, dass es bis zum Turmbau zu Babel (Genesis 11:1-9) nur eine einzige Abstammungslinie gab. Es war also auch nur eine einzige Rasse. Selbst Evolutions-Wissenschaftler sind überrascht:

"Es zeigt sich, dasss das menschliche Y-Chromosom weltweit extrem homogen ist." (Dorit et al. 1995)

Das menschliche Genom bestätigt einen Stammbaum aller Männer. Sie stammen von einem einzigen Mann ab, der vor nicht allzu langer Zeit gelebt hat!

"Es gibt sehr wenig Variation unter Männern und noch nie ist ein 'altes' oder sehr divergentes Y-Chromosom gefunden worden." (Jobling und Tyler-Smith 2003)

Was bedeutet das? Es heißt, dass alle Menschen einen gemeinsamen Vorfahren haben, der vor nicht allzu langer Zeit gelebt hat! Denn je mehr Zeit vergeht, umso mehr können Veränderungen in der DNA auftreten. Wäre also mehr Zeit vergangen, wären die Unterschiede zwischen den Y-Chromosomen viel größer!

Mensch und Affe?

Im Mai 2010 wurde das Y-Chromosom eines Schimpansen veröffentlicht. Das Ergebnis war gewaltig. Wo angenommen wurde, dass es zu 98% dem des Menschen entspricht, waren es in Wirklichkeit nur 70%! Und das stellt die ganze Evolutionstheorie wieder einmal von ein grosses Problem: wenn 1. angeblich vor 6 Millionen Jahren Mensch und Affe gleich waren (=einen gemeinsamen Vorfahren hatten), und 2. sich das Y-Chromosom angeblich so schnell verändert, und 3. heute soviel Unterschied zwischen Mensch und Affe besteht (30% Unterschied entspricht 900 Millionen anderen Buchstaben!), wie kommt es dann, dass die Menschen untereinander gar nicht so unterschiedlich sind?

Das Y-Chromosom in der Geschichte

(1) Weltweit ist jeweils 1 Person von 200 ein Nachfahre von Dschingis Khan. Wie kann das sein? Er hatte in Asien viel Menschen ermordet und die Frauen in seinen Harem gebracht. Seine Söhne und Enkel taten das gleiche. Dadurch wurde sein Y-Chromosom weitervererbt und sehr stark verbreitet. Bis heute tragen es viele Millionen Männer.

(2) "Niall of the Nine hostages" ist der Vorfahre von Millionen irischen Männern.

(3) In einer alten englischen Familie wurde ein afrikanisches Y-Chromosom gefunden. Es geht wahrscheinlich bis auf das 4. Jahrhundert zurück.

Die DNA-Forschung bringt gewaltig viel neue Information, die wir früher nicht hatten! Durch die Genetik können viele Familienfragen aus der Vergangenheit (manchmal exakt, manchmal annähernd) gelöst werden!

(4) Ein US-Präsident, Thomas Jefferson, hatte ein seltenes Y-Chromosom, das aus dem Nahen Osten stammt.

Eine Fallstudie des Y-Chromosoms beim jüdischen Volk

Sehr interessant sind die Fragen der Genetik natürlich beim Volk der Juden. Beispielsweise:

- Ist Jakob der genetische Vater alle jüdischen Männer?

- Wie viele bewaffnete Männer waren in Abrahams Haus, als er Lot befreit hat? (Gen 14:16) Waren sie alle beschnitten?

- Als Abraham in Ägypten war, bekam er Knechte und Mägde; sie waren keine Juden. Sind ihre Nachkommen mit Jakob nach Ägypten gegangen?

- Wer genau waren die "vielen Mischlinge", die mit den Juden beim Auszug aus Ägypten dabei waren? (Ex 12:38)

Es war möglich, in den Bund Gottes mit dem jüdischen Volk einzutreten, ohne leiblicher Nachkomme Abrahams zu sein!

Bildquelle: Origins

Äthiopische Juden: sie haben keine DNA aus dem Nahen Osten; sie sind also konvertierte Afrikaner; sie sind in den Bund und in den Glauben Abrahams eingetreten. Bei der Konvertierung zum Judentum ändern sich ja die Gene nicht.

"Cohanim": Nachkommen von Kehath, einem Leviten (Levi -> Kehath -> Amram -> Aaron), aus priesterlichem Geschlecht. Diese Familien lebten lange Zeit voneinander getrennt und trotzdem: Die Mehrzahl der Cohanim hat das selbe Y-Chromosom. (Und das geht der Teilung in sephardische und Aschkenazi Juden voraus!) Diese Familien haben ihre Identität bewahrt. Sie sind ein priesterliches Geschlecht und haben beständig Juden geheiratet.

Bildquelle: Origins

Lemba Juden: leben nahe Mosambik. Sie kamen durch jüdische Seeleute und haben sich mit den ortsansässigen Menschen verheiratet. Sie haben einen typisch jüdischen Lebensstil: monotheistisch, koscheres Essen, Shabbat, Beschneidung. Als Genetiker ihre DNA getestet haben, stellten sie Erstaunliches fest: Die mtDNA (von der Mutter vererbt) kommt aus Afrika, ein hoher Prozentsatz des Y-Chromosoms (vom Vater vererbt) kommt aus dem Nahen Osten. Manche davon gehören sogar zu den Cohanim! Also war mindestens einer der Juden, die in dieses Gebiet zogen, ein Priester, ein direkter Nachfahre Aarons. Seine Gene sind bis heute immer noch dort!

Zusammenfassend lernen wir von der DNA-Forschung:

1. Alle Männer stammen von einem einzigen Mann ab, der vor nicht allzu langer Zeit gelebt hat.

2. Die Y-Chromosome der Männer sind sehr ähnlich zueinander. Es began mit nur einem einzigen, dem von Noah.

3. Die DNA-Forschung über das menschliche Genom passt wunderbar mit den Berichten der Bibel zusammen.

[ Für mehr Informationen und Referenzen siehe Dr. Robert Carter, creation.com ]

Mom (29. 3. 2013, 12:12)

muß aber noch mehr nachdenken! Es ist zu großartig, was Gott da gemacht hat!


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