Eva und die wertvollen Frauen

Kategorie(n): Schöpfung   Wissenschaft  

"Dann bildete Jahwe Gott den Menschen aus Staub von dem Erdboden und blies einen Lebenshauch in seine Nase. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen." (Gen 2:7)

"Nun ließ Jahwe Gott einen Tiefschlaf über den Menschen fallen, daß dieser einschlief, und er nahm eine von seinen Rippen und schloß das Fleisch an ihrer Stelle zu. Dann baute Jahwe Gott die Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, zu einem Weibe und führte es zum Menschen." (Gen 2:21-22)

Ist die Bibel das Wort des allmächtigen Gottes oder nicht? Stimmt wirklich alles, was wir darin lesen? Können wir uns auf alles verlassen, was Gott sagt? Viele Menschen glauben nicht, dass wir von Adam und Eva abstammen. Sie bezeichnen es als "alte Fabel." Doch können wir heute auf diese Fragen und Einwände eine sehr klare, genaue und auch wissenschaftlich bestätigte Antwort geben. Mit Hilfe der DNA-Forschung sehen wir den Ursprung des Menschen ganz neu: im vorigen Artikel war es Adam, heute ist es Eva. Und alles endet mit einer erstaunlichen Entdeckung über die erste Frau der Welt.

Mitochondrien und Mutationen

(Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie!)

In einer Zelle unseres Körpers gibt es ca. 100 Mitochondrien (mtDNA). Sie sind für die Umwandlung von Zucker in Energie verantwortlich. Aber nicht nur das: die Mitochondrien werden nur von der Mutter weitergegeben. Auf diese Art können wir ein erstaunliches Experiment durchführen: wir untersuchen alle mtDNAs und stellen einen Stammbaum aller Frauen auf!

Täglich treten bei unserer DNA kleine Fehler auf, täglich wird sie wieder repariert. Stellen wir uns ein Buch vor, das wir kopieren: manchmal machen wir Abschreibfehler. Wenn wir in einem Buch das Wort "Xisch" finden, hätte es "Tisch" aber auch "Fisch" heißen können. Wenn so ein Kopierfehler bei der DNA vorkommt, sprechen wir von einer Mutation. Sie ist fast immer negativ. Von Millionen Beispielen gibt es eine Ausnahme. Doch kann diese eine Ausnahme keine Verbesserungen bringen, sondern erweist sich nur in speziellen Lebensumständen als gut, allgemein jedoch als schlecht, weil es eine Rückbildung ist. Doch durch diese Mutationen lassen sich die mtDNAs der Frauen in Gruppen einteilen: je nachdem, wie viele Unterschiede aufgetreten sind.

Weltweite Zerstreuung

Als Wissenschaftler genau das getan haben, zeigte es sich, dass die mtDNAs aus Afrika sehr verschieden zu denen aus dem Rest der Welt sind. Wenn wir alle mtDNAs untersuchen und einen Stammbaum aufzeichnen, sehen wir 2 große Zweige: ein Zweig hat mtDNA-Sequenzen ausschließlich aus Afrika! Mit anderen Worten: gewisse Mutationen sind nur in Afrika entstanden. Andere mtDNA-Sequenzen kommen in Afrika UND im Rest der Welt vor. Daraus entstand die Theorie der Evolutionisten, dass alle Menschen aus Afrika abstammen und dass eine Gruppe von Menschen schließlich Afrika verlassen hat und sich über die ganze Welt zerstreut hat. Die Bibel sagt fast dasselbe: es gab eine weltweite Zerstreuung, nur ging sie nicht von Afrika, sondern von Babel aus. Nicht sehr weit weg, aber was stimmt?

Probleme der Evolutions-Theorie: die Voraussetzungen

Wieder einmal zeigt sich, dass Evolutionisten von Voraussetzungen ausgehen, die nicht erfüllt sind:

1. Entstehungszeit: die Zeitdauer von einer Mutation zur anderen sei immer gleichmäßig

2. Demografie: in allen Generationen gebe es die selbe Anzahl von Nachkommen

3. Sterberate: die Anzahl der Todesfälle in jeder Generation sei gleich

4. Größe: die Anzahl der Menschen in verschiedenen Personen-Gruppen (Stämme, Länder, ...) sei gleich.

In kleinen Menschengruppen verbreiten sich Mutationen sehr rasch.

Ein Test

Bei einem Beispiel von 2 Personen mit jeweils 2 Nachkommen sehen wir, wie sich eine Mutation (=Veränderung der DNA) sehr schnell ausbreiten kann, wenn es nur wenige Menschen gibt.

Bildquelle: Origins

Links: keine Mutation tritt auf

Mitte: Falls eine Mutation (grün) auftritt, kann es sein, dass sie nicht weitervererbt wird.

Rechts: Falls die Mutation vererbt wird, bekommen sie (bei wenigen Menschen in einer Population) nach einer gewissen Zeit alle Nachkommen. Das Original (rot) ist verschwunden!

Inzucht ist schlecht, weil Mutationen im Lauf der Generationen schnell erhalten bleiben.

Was bedeutet das jetzt für Afrika?

Afrika hat eine größere genetische Vielfalt als der gesamte Rest der Welt. Als Vergleich: ganz Europa hat so viel genetische Vielfalt wie ein einziger Stamm in Afrika. 2 Menschen von benachbarten Stämmen in Afrika können voneinander verschiedener sein als ein Europäer und ein Chinese!

Bildquelle: Origins

Je mehr wir uns vom Nahen Osten wegbewegen, umso kleiner wird die genetische Vielfalt. Das ist auch verständlich, denn weniger Menschen sind zu den entfernter gelegenen Gebieten gekommen. Dadurch sind weniger Gene mit weniger Mutationen transportiert worden. Und wir sehen: die Ureinwohner der USA sind am homogensten!

Die Wissenschaft hat anhand der DNA-Daten eine einmalige, weltweite Zerstreuung der Menschheit entdeckt; genau wie es die Bibel sagt.

3 Gruppen bei Frauen

Wenn alle Frauen betrachtet werden, können sie in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Ich meine das in diesem Artikel natürlich genetisch; ist es im Natürlichen auch so? :-)

Im Nahen Osten gibt es die größte genetische Vielfalt auf der Welt

Aus der Fülle an Informationen erkennen wir, dass drei Gruppen innerhalb der Frauen entstanden sind. Diese drei Gruppen kommen auf allen(!) Kontinenten vor. Die Bibel sagt, dass alle Menschen von Noah, seinen 3 Söhnen, seiner Frau und seinen 3 Schwiegertöchtern abstammen. Wenn wir davon ausgehen, dass Noahs Frau nach(!) der Flut keine Tochter mehr bekommen hat, weil sie über das Alter des Gebärens schon hinaus war (Noah war 600 Jahre alt), ist es ein höchst erfreuliches Ergebnis: diese drei Gruppen könnten genau den 3 Schwiegertöchtern Noahs entsprechen. Es ist eine wunderschöne Parallele zu dem, was die Bibel sagt.

Von Eva zu den 3 Schwiegertöchtern Noahs sind es 10 Generationen. Diese drei Gruppen werden "M", "N" und "R" genannt. Zwischen "M" und "R" gibt es einen Unterschied nur 8 Mutationen. Zwischen "M" und "N" gibt es nur einen Unterschied von 1 einzigen Mutation. Es ist also genetisch möglich, dass 2 der Söhne Noahs zwei Schwestern geheiratet haben!

Und heute?

Wenn wir davon ausgehen, dass die Flut vor ca. 4.500 Jahren war und eine Generation durchschnittlich mit 30 Jahren angenommen wird, ergibt das 150 Generationen von der Flut bis heute. In dieser Zeit haben wir, so die Analyse der DNA-Daten, im Durchschnitt 23 Mutationen dazu bekommen. Das stimmt mit den uns bekannten Raten von Mutationen überein.

Wir kennen Eva!

Wenn wir alle DNA-Informationen der Mitochondrien ("nur" 16.000 Buchstaben) untersuchen, stellen wir fest:

1. 85% der mtDNA ist bei allen Menschen gleich. Also hatte auch Eva diese DNA-Information!

2. Die meisten Variationen sind selten: sie kommen nur in einer Person oder in einer Personengruppe vor. Ein Beispiel: wenn von 100 Personen 99 den Buchstaben "A" haben und nur eine Person den Buchstaben "T" hat, dann wissen wir, dass "A" normal ist und "T" die Ausnahme, also eine Mutation. Wir können daraus schließen, dass auch Eva ein "A" hatte. Wenn wir das konsequent weiter anwenden, können wir daraus die mtDNA von Eva bestimmen!

3. Manche afrikanische Gruppen unterscheiden sich sehr vom Rest der Welt.

4. Die Variationen, die wir finden, lassen auf ein junges menschliches Genom schließen; mit anderen Worten: der Mensch ist nicht Millionen Jahre alt, sondern ist vor nicht allzu langer Zeit erschaffen worden.

Je mehr Zeit vergeht, umso mehr Mutationen treten auf. Wären wir Menschen wirklich Millionen Jahre alt, hätten wir viel mehr Mutationen.

Welche Unterschiede gibt es bei den heutigen Frauen zu Eva?

Wir finden keine allzu großen Unterschiede! 99% der Frauen haben 40 oder weniger Mutationen gegenüber Eva. Noch eine wichtige Bemerkung: Afrikaner mit mehr Mutationen sind nicht schlechter oder schwächer als andere! Sie sind einfach nur genetisch anders.

DNA Mutationen hängen stark von Umwelteinflüssen ab. Der einzige Bereich mit großer Population, der den Äquator umspannt, ist das Gebiet südlich der Sahara-Wüste in Afrika.

[ Für Referenzen und mehr Informationen siehe Dr. Robert Carter, creation.com ]

Es ist wunderbar zu sehen, wie die Wissenschaft die Bibel bestätigt. Heute ist eine gute Zeit, als wiedergeborener Mensch zu leben, der an die Bibel glaubt. Denn je mehr wir von der Wissenschaft lernen, umso mehr sehen wir, wie die Wahrheit der Bibel bestätigt wird. Die Glaubwürdigkeit der Bibel steigt und steigt. Und wir sehen: wir können uns wirklich auf jedes Wort Gottes zu 100% verlassen.

Gott kennt Dich

Im vorigen Artikel haben wir durch das Y-Chromosom gesehen, dass wir alle auf einen gemeinsamen männlichen Vorfahren zurückgehen. Heute haben wir durch die Mitochondrien gelernt, dass wir auch von einem gemeinsamen weiblichen Vorfahren abstammen. Genau davon spricht die Bibel: von Adam und Eva. Die moderne DNA-Forschung hat das bestätigt. Zwei Gründe mehr, dass Du dem Gott der Bibel von ganzem Herzen vertraust!

Gott kann nicht eliminiert werden. Wo Evolutions-Wissenschaftler das tun, stechen sie sich selbst ins Auge ... und werden blind. Ich hoffe, Du bist nicht blind, sondern siehst die Wahrheit, dass es einen Gott gibt, der alles erschaffen hat. Dieser Schöpfer liebt Dich und will nicht getrennt von Dir leben.

Auch wenn dich deine Sünden von ihm trennen, ist er bereit, dir alles zu vergeben. Als Jesus am Kreuz gestorben ist, hat er den Preis für deine Sünde bezahlt. Wenn du Jesus in dein Leben aufnimmst und ihn zu deinem Herrn machst, wird er dir vergeben und dein Leben neu machen. Er wird dir tiefen Frieden ins Herz geben und eine Freude, wie du sie noch nie gekannt hast.

Wenn Du Jesus noch nie in Deinem Leben persönlich in dein Herz eingeladen hast, heisst das, dass Du immer noch in Rebellion gegen ihn lebst. Du magst es gut meinen. Du magst das Richtige tun wollen. Aber Du kannst es nicht in eigener Kraft tun. Jesus sagt, dass es nur einen Weg gibt: ihm alles zu geben. Vertrau ihm vollkommen. Gib ihm das Steuer in die Hand und setz dich auf den Beifahrersitz. Folge ihm nach. Du wirst es nie bereuen!

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