Bibel oder nicht Bibel?

Kategorie(n): Bibel  

Das Wort Gottes ist wie Gott selbst: ewig, absolut, zuverlässig, vollkommen. Die Bibel steht im Zentrum des Lebens eines jeden Gläubigen. Durch sie offenbart sich Gott,  in ihr finden wir seine Weisheit, seine Führung, Mut, Kraft und Freude jeden Tag. Das Wort Gottes bewirkt tiefen und unerschütterlichen Glauben in uns.

Viele verschiedene Bibelversionen werden uns heute im Deutschen angeboten. In den letzten Jahren sind "Bibeln in heutigem Deutsch" mehr und mehr verbreitet worden. Die "Gute Nachricht", die "Hoffnung für alle", die "Bibel in gerechter Sprache" sind ein paar davon. Wir untersuchen anhand vieler Beispiele , wie sie sich voneinander und von anderen Standard-Übersetzungen unterscheiden und welche geistlichen Grundlagen dahinter stehen. Nehmen wir sie genauer unter die Lupe, erkennen wir, dass manche von ihnen kaum oder so richtig gar nichts mehr mit der eigentlichen Botschaft des Wortes Gottes zu tun haben!

Welche Bibel liest Du? Hat deine Bibel die Kraft Gottes in sich? Oder ist es eine verflachte, kraftlose Umschreibung? Und welche Auswirkungen hat das auf Deinen Glauben? Ich möchte einige konkrete Beispiele aufzeigen, die deutlich machen, wie groß die Unterschiede zwischen verschiedenen Versionen sind! Du wirst staunen ...

"Denn voll Leben ist Gottes Wort und voll Kraft ... " (Hebräer 4:12)

Was macht eine gute Bibel-Übersetzung aus?

  • Muß vom richtigen Originaltext der Bibel ausgehen.
  • Darf nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.
  • Alleine der Heilige Geist kann Gottes Wort erklären.
  • Gottes reines Wort, keine eigenen Interpretationen.
  • Geistliche Dinge müssen geistlich beurteilt werden.
  • Übersetzer muß wiedergeboren und mit dem Heiligen Geist erfüllt sein.

 

"Dem Wort, das ich euch gebiete, dürft ihr nichts hinzufügen, auch nichts davon wegnehmen; vielmehr habt ihr die Gebote Jahwes, eures Gottes, die ich euch gebe, zu beobachten." (Deut 4:2)

"Jedes Wort Gottes ist lautere (Wahrheit); Schild ist er denen, die bei ihm Zuflucht suchen. Füge seinen Worten nichts zu; sonst zieht er dich zur Rechenschaft, und du stehst als Lügner da!" (Spr 30:5-6)

"Davon reden wir auch ... in Worten, die wir vom Geist lernten, indem wir Geistesgut in Geistesworten ausdrücken. ... Der Geisterfüllte aber beurteilt alles" (1 Kor 2:14)

Jedes einzelne Wort Gottes ist wichtig. Es ist entscheidend, ob ein Hauptwort oder Zeitwort verwendet wird, Einzahl oder Mehrzahl, Gegenwart oder Vergangenheit. Daher dürfen wir diese Worte nicht einfach ändern oder zu frei umschreiben. Wir haben dann keine Bibel mehr, sondern menschliche Worte, die nur eine Idee umreißen.

Dazu eine wichtige Bemerkung: Ein hebräisches Wort kann sehr reich sein, mit vielen Bedeutungen, die nicht alle mit einem deutschen Wort äquivalent übersetzt werden können. Nehmen wir als Beispiel das Wort "Shalom". Es bedeutet nicht nur Friede, sondern allgemeines Wohlergehen und noch viel mehr. Eine Übersetzung kann ein Wort BE-schreiben, um die eigentliche Bedeutung genauer zu erklären. Es gibt aber auch UM-schreibungen, die viel zu weit gehen, und den ursprünglichen Sinn des Wortes oder des Abschnitts verlassen. Das wird z. B. daran deutlich, dass zentrale Aussagen der Bibel und wesentliche Worte wie Glaube, Buße, Heiligung usw. falsch oder gar nicht mehr übersetzt werden! Diese "Interpretation" verlässt dann den gesunden Boden.

Wenn eine Umschreibung die eigentliche Aussage der Bibel verliert, ist es nicht mehr das Wort Gottes und hat auch die Kraft Gottes nicht mehr in sich!

Verschiedene Ansätze

Warum die verschiedenen Bibel-Übersetzungen? Es gibt 2 Gründe dafür: 1. der verwendete "Urtext" (hebräisch und griechich) und 2. die gewählte Übersetzungsmethode. Sowohl beim Alten als auch beim Neuen Testament gibt es Handschriften, die im Wesentlichen als "authorisierter Urtext" bezeichnet werden können. Daneben existieren andere Manuskripte, die einmal mehr, einmal weniger abweichen bzw. Worte oder Passagen gar nicht enthalten.

Die überwiegende Mehrheit der Manuskripte des AT beinhaltet den "Masoretischen Text", der über Jahrhunderte von jüdischen Priestern und Gelehrten treu überliefert worden ist. Beim NT gibt es 2 sogenannte Texttypen: der "Textus Receptus" (byzantinischer Texttyp) und der "Kritische Text" (alexandrinischer Texttyp). Mehr als 5.000 Handschriften existieren, über 90% davon basieren auf dem "Textus Receptus". Auf ihm beruhen alle Bibelübersetzungen der Reformation und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Kritische Text ist kürzer als der Textus Receptus (insgesamt gehen Worte im Umfang vom Epheserbrief verloren). Lehren wie die Göttlichkeit von Yeshua und die Dreieinigkeit sind weniger stark ausgeprägt.

Konkrete Beispiele

Wir haben hier 3 Versionen gewählt: Schlachter 2000 als bibeltreue, Hoffnung für alle und Gute Nachricht als (viel zu) freie Übersetzungen. Die betroffenen Stellen, die im Kommentar darunter besprochen werden, sind unterstrichen. Ein Klick auf die Bibelstelle in der Überschrift führt zum jeweiligen Abschnitt.

Schlachter 2000: Und Gott der HERR ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen

Hoffnung für alle (HFA): Viele verschiedene Bäume ließ er im Garten wachsen. Sie sahen prachtvoll aus und trugen köstliche Früchte. In der Mitte des Gartens standen zwei Bäume: der Baum, dessen Frucht Leben schenkt, und der Baum, der Gut und Böse erkennen lässt.

Gute Nachricht (GN): Er ließ aus der Erde alle Arten von Bäumen wachsen. Es waren prächtige Bäume, und ihre Früchte schmeckten gut. [Dorthin brachte Gott den Menschen, den er gemacht hatte.] In der Mitte des Gartens wuchsen zwei besondere Bäume: ein Baum, dessen Früchte unvergängliches Leben schenken, und ein Baum, dessen Früchte Wissen geben.

Ein gutes Beispiel für eine zu freie Wiedergabe: 1. Der Name des HERRN, auf Hebräisch "Jahwe Elohim", wird hier einfach auf "er" reduziert. 2. "Gut zur Nahrung" heißt mehr als "köstliche Früchte" (dieses Wort wurde einfach hinzugefügt, obwohl es im Urtext gar nicht vorkommt). 3. Der Satz in den eckigen Klammern bei der GN wurde einfach von Vers 8 nach Vers 9 verschoben. 4. Der von Gott verwendete Ausdruck "der Baum des Lebens" wird nicht übersetzt, sondern interpretiert. 5. Und völlig unverständlich wird der "Baum der Erkenntnis von Gute und Böse" bei der GN einfach nur zu einem 'Baum, dessen Früchte Wissen geben'.

Wir sehen insgesamt ein Weglassen wichtiger Worte, ein Hinein-Interpretieren des Übersetzers und ein Nicht-Übersetzen von wichtigen biblischen Ausdrücken.

Schlachter 2000: Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll „Männin“ heißen, denn vom Mann ist sie genommen! 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlas- sen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein.

Hoffnung für alle (HFA): Da rief dieser: „Endlich gibt es jemanden wie mich! Sie wurde aus einem Teil von mir gemacht – wir gehören zusammen!“ 24 Darum verlässt ein Mann seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele.

Gute Nachricht (GN): Der freute sich und rief: „Endlich! Sie ist’s! Eine wie ich! Sie gehört zu mir, denn von mir ist sie genommen. 24 Deshalb verläßt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.

1. Ein Ausruf Adams, der sowohl geistlich, als auch wissenschaftlich tiefe Bedeutung hat, "Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch", wird hier völlig entwurzelt - mit negativen Auswirkungen auf unseren Glauben. Speziell die GN Version hat mit dem Originaltext der Bibel nicht mehr viel zu tun. 2. Der Ausdruck "Männ-in", weil die Frau vom Mann abstammt und viel über Gottes Schöpfungswerk aussagt, wird bei beiden Versionen vollkommen ignoriert! Diese Stelle wird ja auch im Neuen Testament in 1 Kor 11:8-9 und 1. Tim. 2:10-13 zitiert, um über die von Gott gegebene Stellung von Mann und Frau zu sprechen. 3. Katastrophal schließlich die Aussage der GN, dass der Mann nur noch "mit seiner Frau lebt", anstatt wie vom HERRN vorgesehen, ihr ein Leben lang in Treue anhängt! 4. Bleibt noch die willkürliche Änderung vom biblischen "ein Fleisch" auf 'Leib und Seele'. Wer so mit dem Wort Gottes umgeht, empfängt sein Gericht zu Recht!

Schlachter 2000: Und [Abram] glaubte dem HERRN, und das rechnete Er ihm als Gerechtigkeit an.

Hoffnung für alle (HFA): Abram nahm dieses Versprechen ernst. Er setzte sein ganzes Vertrauen auf den Herrn, und so fand er Gottes Anerkennung.

Gute Nachricht (GN): Abram glaubte der Zusage des HERRN, und der HERR rechnete ihm das als Beweis der Treue an.

Wir greifen eine der Kernstellen in Bezug auf Gnade, Glauben und Erlösung auf, die auch in Römer 4:3 und Gal 3:6 verwendet werden. Wir sehen die Gefahren der modernen Übersetzung hier ganz deutlich: Verweichlichung und Verwässerung. 1. Ein 'Versprechen ernst zu nehmen' (HFA) ist nicht das selbe wie "dem HERRN zu glauben". Das fördert das geistliche Verständnis der Wahrheit des Wortes Gottes nicht gerade. 2. Deutlich ist es auch bei der GN, die Abrams Glauben nicht an den HERRN selbst(!) gebunden sieht, sondern nur an eine 'Zusage'. 3. Schließlich zeigt sich der Humanismus in (gar nicht so) versteckter Form beim Weglassen(!) des zentralen biblischen Wortes "Gerechtigkeit", das über den Stand des ehemaligen Sünders vor Gott spricht. 'Anerkennung bei Gott zu finden' ist eher psychologisch angesetzt, hat aber mit biblischer "Rechtfertigung durch Glauben" nichts zu tun. 4. Weiters ist die Gerechtigkeit eine Gabe Gottes. Bei der GN wirkt es aber eher wie eine Belohnung, also etwas, das Abram aus Werken erreicht hätte! Zu bemerken ist, dass es im Hebräischen ganz andere, eigene Worte für "Anerkennung" und "Treue" gibt. Der Sinn wird hier also verwischt und schafft mehr Verwirrung als Klarheit!

Schlachter 2000: und in deinem Samen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorsam warst!

Hoffnung für alle (HFA): Alle Völker der Erde werden mich bitten, sie so zu segnen, wie ich dich segnen werde. Das alles werde ich dir geben, weil du bereit warst, meinen Willen zu tun.

Gute Nachricht (GN): Bei allen Völkern der Erde werden die Leute zueinander sagen: 'Gott segne dich wie die Nachkommen Abrahams!' Das ist die Belohnung dafür, daß du meinem Befehl gehorcht hast.

Wieder eine heilsgeschichtlich wichtige Stelle; eine Verheißung an Abraham, die an mehreren Stellen im NT aufgegriffen wird. Sie bezieht sich auf den Messias, Yeshua. 1. Bei den "modernen Bibeln" verschwindet der Bezug auf Jesus vollkommen! 2. Die HFA lässt noch dazu das biblisch wichtige Wort "Same" weg. 3. Bei der GN ist es nicht der souveräne Gott, der segnet, sondern Menschen! 4. Bei beiden freien Umschreibungen kommen 16 bzw. 17 eigenmächtige Worte dazu, die den biblischen Urtext keineswegs getreu wiedergeben.

Schlachter 2000: Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Hoffnung für alle (HFA): Lass ihnen deine Wahrheit leuchten, damit sie in immer engerer Gemeinschaft mit dir leben. Dein Wort ist die Wahrheit!

Gute Nachricht (GN): Laß sie in deiner göttlichen Wirklichkeit leben und weihe sie dadurch zum Dienst. Dein Wort erschließt diese Wirklichkeit.

Hier sehen wir zwei gute Beispiele, wie schlimm die modernen Umschreibungen sein können, weil sie das Wort Gottes verwässern und entstellen. Biblische Begriffe wie "heiligen" und "Wahrheit" werden menschlich fehlerhaft und unvollständig interpretiert. Ganz schlimm ist die Vertauschung von Wahrheit und Wirklichkeit bei der GN. Das ist der schädliche Einfluß der liberalen Theologie, die Gottes Wort nicht als absolute Wahrheit sieht! Die einfachen und klaren Worte von Jesus sind "Dein Wort ist Wahrheit!". Darauf baut unser Glaube auf. Durch die Umdeutungen der Umschreibungen von Gottes Wort geht die Kraft verloren und unser Glaube wird unterminiert.

Schlachter 2000: Denn Er ist unser Friede ...

Hoffnung für alle (HFA): Durch Christus haben wir Frieden ...

Gute Nachricht (GN): Christus ist es, der uns allen den Frieden gebracht hat.

Ein typischer Verlust der modernen "Bibeln": nicht mehr Jesus selbst steht im Mittelpunkt, weil ER unser Friede IST, sondern der Mensch wird zum Subjekt: WIR HABEN Frieden (HFA). Die GN ist vorsichtiger, verfehlt aber auch die eigentliche Botschaft, die unseren Frieden an den Messias als Person(!) bindet. Unser Friede ist nicht etwas, was wir besitzen, sondern ist einzig und allein in Jesus dem Messias begründet und zu jeder Zeit nur von ihm abhängig!

Schlachter 2000: sondern durch gute Werke, wie es sich für Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen. 11 Eine Frau soll in der Stille lernen, in aller Unterordnung. Aber ich gestatte einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, daß sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten.

Hoffnung für alle (HFA): Der wahre Schmuck der Frauen ist es, Gutes zu tun. Damit zeigen sie, daß sie Gott lieben und ehren. 11 Die Frau soll lernen, sich in der Gemeinde unterzuordnen und still zuzuhören. 12 Einer Frau erlaube ich nicht, öffentlich zu lehren oder sich über den Mann zu erheben. Sie soll vielmehr still und zurückhaltend sein.

Neue Genfer Übersetzung (NGÜ): sondern sich dadurch auszeichnen, dass sie Gutes tun; das ist der wahre Schmuck von Frauen, die sich zu Gott bekennen und ihn ehren. 11 Eine Frau soll still und mit ganzer Bereitschaft zur Unterordnung auf das hören, was im Gottesdienst gelehrt wird. 12 Ich gestatte es einer Frau nicht, vor versammelter Gemeinde zu lehren und sich damit über den Mann zu stellen; sie soll sich vielmehr still verhalten.

1. Im modernen Zeitgeist, die in diesen Umschreibungen Platz gefunden hat, ist für "Gottesfurcht" kein Raum mehr. Es wird einfach umgedeutet: 'Gott zu ehren' ist nicht dasselbe wie "Gott zu fürchten"! 2. Vom Autor eigenmächtig hinzugefügte Worte wie "in der Gemeinde" und "öffentlich" finden wir im original, von Gott inspirierten Wort nicht! Diese unzulässigen Einschränkungen würden einer Frau z. B. erlauben, in Hauskreisen (mit Männern und Frauen) zu leiten und zu lehren. Das biblische Verbot, dass eine Frau nicht über den Mann herrschen soll, bezieht sich nicht nur auf die Gemeinde. Die klare Aussage des Wort Gottes, dass Frauen nicht über Männer Autorität ausüben sollen, bedeutet beispielsweise auch, dass der Herr Gemeinde- oder Hauskreis-Leitung nicht für Frauen vorgesehen hat.

Geht es extremer?

Um zu verdeutlichen, wohin es führen kann, wenn einmal der gesunde biblische Weg verlassen wird, seien hier noch ein paar der extremsten Beispiele angeführt - wenn auch schweren Herzens. Sie kommen einerseits aus der "Volxbibel", wo das Wort Gottes gegen vulgäre Ausdrücke mancher heutiger Menschen ersetzt wird und aus der feministischen "Bibel in gerechter Sprache", wo Gott zu einer Frau wird! Beide "Übersetzungen" sind blasphemisch.

Volxbibel:

Und Jesus fing an vor allen mit Gott zu reden: Hey Papa, du regierst über das ganze Universum. (...) Yes, Daddy, du hast Bock, daß es so passiert und nicht anders. Mein Papa hat mir den Joystick für diese Welt in die Hand gegeben. (...) Lasst mich der Boss in eurem Leben sein und laßt euch von mir zeigen, wie man richtig lebt! [Matt 11,25]

Jesus war plötzlich super genervt und schrie in Richtung Petrus: Satan hau ab! Du willst mich nur austricksen! [Matt 16,23]

Durch ihn haben wir den PIN-Code für das Türschloß zum Himmel, auf diesen abgefahrenen Augenblick können wir uns jetzt schon tierisch freuen! [Röm 5,2]

"Bibel in gerechter Sprache":

Ich hebe auf meine Augen zu den Bergen. / Woher kommt meine Hilfe? / Meine Hilfe kommt von der Ewigen, / die Himmel und Erde gemacht hat. [Psalm 121:1]

Wo es bei einer wortgetreuen Übersetzung heißt: "Einer Frau gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still." wird es nun zu: "Zu lehren empfehle ich den Frauen sehr und sich dem Mann als ebenbürtige Partnerin zu erweisen." [1. Tim 2:12]

Kritik an "modernen Übersetzungen"

  • Nicht Gott und Sein Wort stehen im Mittelpunkt, sondern der Mensch.
  • Zentrale Worte und Aussagen der Bibel werden weggelassen oder geändert.
  • Beispiele dafür sind: Glaube, Buße, Heiligung, Wahrheit.
  • Die Bibel sei angeblich mit original inspirierten(!) Worten nicht verständlich.
  • Übersetzer stellt sich als Vermittler zwischen Gott und den Menschen.
  • Umschreibungen unklar, verwirrend und kraftlos. Falsch übersetzt oder interpretiert.

 

Kennzeichen dieser modernen Übertragungen: sie sind ungenau, humanistisch, feministisch und liberal. Sie zerstören den Glauben, berauben anstatt zu bereichern, unterminieren unser Vertrauen an den Herrn und ... sind ganz einfach keine Bibeln.

Wie sollen wir alles anhand der Bibel prüfen, wenn wir nicht das Wort Gottes, sondern nur theologische Meinungen anderer Menschen bei uns haben?

Nehmen wir uns zum Schluß ein gutes Beispiel: "Und sie lasen in der Torah ( = Lehre, Unterweisung) Gottes deutlich und gaben den Sinn an, so daß sie das Vorgelesene verstanden." (Nehemiah 8:8) Hier waren Männer, Frauen und Kinder(!) anwesend, die alle das reine Wort Gottes vorgelesen und dann erklärt bekamen. So geht echtes geistliches Wachstum vor sich! Wir brauchen wie in der Zeit von Esra Männer und Väter, die den Herrn lieben, das Wort Gottes kennen und treu an ihre Familien und an ihr Umfeld weitergeben. Männer, fangen wir an! Frauen, bitte betet für uns!

Klaus Klaffenböck (12. 7. 2013, 12:18)

Ich habe schon seit längerer Zeit Schwierigkeiten (viele Stellen wirken entschärft) bei verschiedenen Bibeln. Darum vergleiche ich alles so gut ich es kann mit dem Originaltext. Das hat mir zu einem klareren Verständnis mancher Textstellen verholfen.


Martin Treml (12. 7. 2013, 21:31)

Alles Gotteslästerliche Wort in den Müll, dafür ist es gut, weil es Wärme gibt. Ansonsten beim klaren und wahren Wort der Schrift bleiben.


Thomas (23. 7. 2013, 8:45)

Welche Bibelübersetzungen sind denn empfehlenswert? Und in welchem Originaltext sollen wir lesen?


Helmut Leinfellner (23. 7. 2013, 21:18)

Lieber Thomas! Optimal ist es natürlich, wenn du das AT auf hebräisch und das NT auf griechisch lesen kannst. Der zuverlässige Text des ATs ist der "Masoretische Text", der des NTs der "Textus Receptus". Zu den deutschen Bibeln: ich habe gelernt, dass diese wörtlichen Übersetzungen genau und hilfreich sind und den Glauben stärken: Neue Luther Bibel, Elberfelder (1905), Neue Elberfelder (2006), Schlachter 2000. Wie in allem ist die persönliche Führung des Herrn sehr wichtig!


Thomas (23. 7. 2013, 21:19)

Wurde das neue Testament nicht ursprünglich in hebräisch geschrieben?


Helmut Leinfellner (23. 7. 2013, 21:22)

Ja, sehr vieles deutet darauf hin. Wenn auch die älteste Texte, die bis jetzt gefunden wurden, auf griechisch sind, so ist doch das DENKEN dahinter das hebräische Denken, da alle Schreiber der gesamten Bibel(!), vielleicht mit Lukas als Ausnahme, Juden waren.


Klaus Klaffenböck (24. 7. 2013, 14:1)

Die beste Lehre über das was in der Bibel steht erhalten wir durch unsere Beziehung mit dem Heiligen Geist. Wir dürfen um Weisheit bitten (Jakobus 1. Kapitel)In den letzten 30 Jahren habe ich immer wieder Offenbarungen bekommen, sei es durch Lehren, Lesen oder persönliches Sprechen Gottes, wo auf einmal Bibelstellen klar wurden. Eine weitere Hilfe sind z.b. die Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel und ähnliche Werke, in denen direkt übersetzt oder griechische oder hebräische Worte auf ihre Bedeutung hin erklärt werden.


Albert (27. 7. 2015, 21:29)

Nun kauft sich jemand voller guten Glaubens eine Bibel in einer Buchhandlung. Einfach weil er sie kennenlernen möchte. Wer sagt ihm dann, ob es eine richtige ist? Weiß doch keiner. Dann erwischt er natürlich eine falsche, und glaubt daran. Nach diesem verfälschten Glauben lebt er dann. Weil keiner da ist um ihn zu korrigieren. Jesus ist nun ein "Havara" oder Kumpel, aber nicht mehr Gott!  Und was sonst noch alles verdreht wird. Dann kommt er in eine Gemeinde, die mit Esoterik Lehren durchwirkt ist. Wie soll dieser Mensch jemals zum echten Heil finden? Oder beginnt hier Gott selbst ... Alles anzeigen >>


Helmut Leinfellner (3. 8. 2015, 16:47)

Lieber Albert!

Ich möche gerne versuchen, Dir Antwort zu geben. Ohne Bibelzitate geht das aber natürlich nicht! :-)

(1) Auch wenn jemand eine schlechte Bibel gekauft hat und darin liest, oder in eine lauwarme Gemeinde geht, gilt trotzdem die wunderbare Verheißung: "Wenn ihr mich aus ganzem Herzen sucht, werdet ihr mich finden." (siehe Jer 29:11-14)

(2) "Niemand kann zu mir kommen, wenn ihn nicht der Vater, der mich gesandt hat, zieht." (Joh 6:44) Meine konkreter Rat ist deshalb (was ich selber in solchen Fällen auch tue): bete, dass der Vater diese Menschen zu Jesus ... Alles anzeigen >>


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